Die Mitglieder im Zentrum

Bei der Vertreterversammlung der Volksbank Ludwigsburg im Forum am Schlosspark waren die Vertreter der gut 80.000 Volksbank Mitglieder gefragt. Sie beschlossen unter anderem 3 Prozent Dividende für die Mitglieder und wurden über die Zahlen vom vergangenen Geschäftsjahr informiert: weiter überdurchschnittlich steigende Mitgliederzahlen, ein dickes Eigenkapitalpolster und ein insgesamt gutes Jahresergebnis, das über den Planungen liegt.

Vom Verlauf der Vertreterversammlung zeigten sich die Teilnehmer zufrieden:

„Heute Abend hat mich der klare, erfolgreiche Kurs der Volksbank Ludwigsburg sowie ihre enge Ausrichtung am Mitgliedergedanke begeistert.“

Uwe Fröhlich, designierter Co-Vorstand DZ-Bank AG

 

„Ich freue mich über das klare Bekenntnis der Volksbank Ludwigsburg zur Region. Für die Stadt Steinheim freue ich mich, dass bis auf Weiteres keine Filiale geschlossen werden soll.“

Thomas Winterhalter, Bürgermeister Steinheim/Murr

 

„Die Volksbank Ludwigsburg prägt die Marke ihrer Stadt und der Region mit. Seit über 170 Jahren als starke Gemeinschaft von Bürgern erfolgreich zu sein, ist eine beeindruckende Bilanz.“

Hans Jochen Henke, Alt-OB Ludwigsburg

 

„Die Rede des Vorstandsvorsitzenden hat klar gezeigt, dass bei der Volksbank Ludwigsburg der Mensch in Vordergrund steht. So soll meine Bank sein.“

Ulrich Hebenstreit, Bundesrichter a.D.

 

„Die Mitgliederentwicklung der letzten 10 Jahre ist bei der Volksbank Ludwigsburg enorm. Die Vertreterversammlung zeigte sich als eine lebendige und starke Gemeinschaft unserer Region.“

Prof. Dr. med. Oliver Sakowitz, Chefarzt, Regionale Kliniken Holding (RKH)

 

„Als Mitglied des Kundenbeirats und als Ludwigsburger Unternehmerin bin ich stolz auf meine Bank, deren stabiler, sicherer Kurs mein Vertrauen täglich rechtfertigt.“

Luitgard Reiter, Unternehmerin, stellv. Vorsitzende Kundenbeirat aus Ludwigsburg

 

„Von der Vertreterversammlung nehme ich die Gewissheit mit, dass die Volksbank Ludwigsburg für Ihre Rolle als wichtiger lokaler Partner im Bankgeschäft Anerkennung verdient.“

Sigrid Zimmerling, IHK-Geschäftsführerin

 

„Eines hat mir diese Vertreterversammlung gezeigt: die Volksbank Ludwigsburg ist mit ihrer langen Geschichte der richtige Partner für jedes nachhaltige Unternehmen.“

Julian Pflugfelder, Unternehmer und Kundenbeirat in Ludwigsburg

 

„Ich bin auch deshalb Vertreter bei der Volksbank Ludwigsburg, weil diese Bank zu ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung steht und finde es toll, dass unsere Region jedes Jahr mit hohen zweitstelligen Millionen Beträgen von der Wertschöpfung bei dieser Bank profitiert.“

Bernd Hellmann, Vertreter aus Benningen

 

„Ich bin stolz, als Filialleiterin Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und freue mich über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung, den ich täglich erlebe.“

Tezcan Durak, Filialleiterin in Sachsenheim

 

„Die Volksbank Ludwigsburg ist für mich ein Arbeitgeber, der sicheren Arbeitsplätze liefert und der jungen Menschen eine echte Chance bietet.“

Norbert Müller, Betriebsratsmitglied aus Bietigheim

 

„Ich freue mich, dass ich als neugewählte Vertreterin die Stärke und Lebendigkeit dieser großen Gemeinschaft von 80.000 Mitgliedern so eindrucksvoll erleben konnte. Eine Bank von Menschen für Menschen.“

Alice Gerlach, Vertreterin aus Vaihingen/Enz

 

„Als Sozialpädagogin liegen mir die Menschen mit ihren Interessen und Bedarfen sehr am Herzen. Daher hat mich heute Abend die Volksbank mit ihrem klaren Bekenntnis zum Menschen, ihrem erfolgreichen Konzept - ganz nah an der genossenschaftlichen Grundidee - begeistert.“

Birte Brinkmann, Dipl. Sozialpädagogin und Kundenbeirätin
aus Pattonville

 

„Als Unternehmer und als Vorsitzender eines Vereins hat mich die Volksbank einmal mehr überzeugt: Nachhaltigkeit und Fairness können eine Bank prägen und erfolgreich machen.“

Rolf Jürgen Fritz, Geschäftsführer MarkIDent GmbH

 

„Ich freue mich, wie sehr unser Haus als attraktives Unternehmen wahrgenommen wird. Das schenkt unseren Mitarbeitern auch Stabilität und Freude an der Arbeit.“

Rainer Haist, Personalchef aus Freiberg/Neckar

 

Eine Bank, die seit über 170 Jahren erfolgreich unterwegs ist, hat viel richtig gemacht. Dieser Abend hat gezeigt, dass sich die Bank weiterhin auf einem guten Weg befindet."
Helmut Ernst, Geschäftsführer Lotter KG

 

„Ich finde es toll, dass unsere Vertreter heute Abend all unsere Anstrengungen so würdigen und mittragen. Es macht Spaß als Volksbank für die Menschen da zu sein.“

Martina Benzler, Filialleiterin in Freiberg/Neckar

 

Die Gemeinschaft der Mitglieder wächst weiter: 79.961 Bürger waren zum Jahresende 2017 Mitglied der Volksbank Ludwigsburg. In seinem  Vortrag betonte Vorstandsvorsitzender Karlheinz Unger, dass man sich die wesentliche Grundlage einer Genossenschaftsbank immer wieder ins Gedächtnis rufen müsse: Ohne Mitglieder gebe es keine Bank. Umgekehrt bedeute es aber auch: „je mehr Mitglieder, desto mehr Bank“. Seit 2007 haben sich mehr als 40.000 Menschen entschieden, Mitglied dieser Bank zu werden, Schon heute habe die Bank bezogen auf ihre Größe 30.000 Mitglieder mehr als der Branchenschnitt und wachse mit gut 4 Prozent weiterhin weit überdurchschnittlich. Für Unger ist das ein klares Kennzeichen für die Attraktivität der Volksbank Ludwigsburg.  

Auch die Kennzahlen zeigen, dass 2017 ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die Genossenschaftsbank war. Das Kreditgeschäft lag mit 1,12 Milliarden Euro rund 4,5 Prozent oder 50 Millionen Euro über dem Vorjahr, das insgesamt betreute Kundenkreditvolumen stieg damit auf 1,33 Milliarden Euro. Auch die Kundeneinlagen stiegen – um deutliche 5,5 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro. Unger präsentierte den Vertretern ein sehr gutes Gesamtergebnis von 7,6 Millionen Euro und rund 3,3 Millionen Euro Bilanzgewinn.

In Zeiten der Niedrigzinspolitik, die das Anlage- und Kreditgeschäft unwirtschaftlicher machen, werden zinsunabhängige Geschäfte für die Stabilität der Banken immer wichtiger. So sei es sehr erfreulich, dass sich auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe von easyCredit über die R+V-Versicherung bis hin zur Bausparkasse Schwäbisch-Hall sehr erfreulich entwickelt habe. Der Provisionsüberschuss aus diesen Geschäften betrug 2017 insgesamt 18 Millionen Euro – durch ein Plus von 5,5 Prozent das beste Provisionsergebnis in der Geschichte der Bank überhaupt. Der wichtigste Partner bleibt dabei das genossenschaftliche Zentralinstitut, die DZ Bank: 2017 war die Volksbank Ludwigsburg bereits zum zwölften Mal in Folge die bundesweit erfolgreichste Genossenschaftsbank im Absatz innovativer Geldanlagen.

Auch der frühere langjährige Präsident des genossenschaftlichen Bundesverbandes BVR und designierte Co-Vorstandsvorsitzende der DZ Bank, Uwe Fröhlich, besuchte in diesem Jahr die Vertreterversammlung. Er würdigte in seinem Grußwort an die Vertreter ebenfalls die vorbildliche Mitgliederorientierung. Als Sprecher für die DZ-Bank hob er zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Häuser hervor: „Wir freuen uns darauf, diese überaus erfolgreiche Partnerschaft in den kommenden Jahren fortzusetzen. Die Mitglieder sowie Kunden der Volksbank Ludwigsburg können sich auf ihre Hausbank als stabilen, kompetenten und erfolgreichen Ansprechpartner vor Ort verlassen.“

Die Erfolge im Provisionsgeschäft mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern führe auch vor Augen, dass jene Geschäfte eine zunehmende Rolle spielen, deren umgesetzte Volumina eben nicht bilanziell sichtbar seien, schloss sich Unger an. Damit rücke ein Zahlenwert in den Fokus, wenn es darum geht, eine Bank korrekt zu bewerten: das Geschäftsvolumen. Das stieg 2017 um satte 8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, die Bilanzsumme als Teil dessen lag zum Jahreswechsel 2017/18 mit 1,97 Milliarden Euro um 4,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Besondere Aufmerksamkeit verdient auch das Eigenkapital der Bank: als Kennzeichen für Stabilität sowie den nötigen Handlungsspielraum zur Gestaltung der Zukunft. Die Gesamtkapitalquote der Volksbank Ludwigsburg lag für 2017 mit 18,7 Prozent weit über der damaligen gesetzlichen Forderung von 10,5 Prozent. Im März 2018 hat die Bankenaufsicht Bafin die Risikolage der Volksbank Ludwigsburg äußerst positiv bewertet: Die von der Bank geforderte Gesamtkapitalquote reduzierte sich daraufhin von den 10,5 auf nur noch 8,5 Prozent.

Zusammen mit andere Finanzreserven stehen der Bank damit 116 Millionen Euro zur Gestaltung der Zukunft zum Wohl der Mitglieder zur Verfügung.

Bewährt hat sich im vergangenen Jahr auch die Strategie, im Interesse der Mitglieder keine Filiale zu schließen und weiterhin in den Kommunen und auch kleineren Teilorten präsent zu bleiben. Hierin waren sich übrigens Vorstand, Aufsichtsrat und Vertreter völlig einig. Damit unterhält die Bank bezogen auf ihre Größe heute das mit Abstand dichteste Filialnetz im Landkreis: 17 personenbesetze Filialen pro Milliarde Bilanzsumme. In zahlreichen Ortschaften sei man für insgesamt über 10.000 Bürger heute die einzige Bank vor Ort. Und davon profitiert nicht nur die starke Gemeinschaft der Mitglieder, die an allen Filialorten der Volksbank Ludwigsburg weiterwächst.

Auch die Kommunen profitieren durch Steuern und weitere Investitionen von der Präsenz vor Ort: „Wir zahlen unsere Steuern dort wo wir unsere Filialen unterhalten“, betonte Unger. Insgesamt betrugen die Steuerzahlungen für das vergangene Jahr 3,3 Millionen Euro. Davon flossen 1,54 Millionen Euro als Gewerbe- und Grundsteuern direkt an hiesige Kommunen – ganz im Gegensatz etwa zu Online-Anbietern oder Großbanken, die vor Ort keine Arbeitsplätze unterhalten und damit keine Steuern an die Kommunen zahlen. Zudem trugen die 342 Mitarbeiter der Bank mit 3,9 Millionen Euro zum Steueraufkommen bei und unterstützten mit ihrer Kaufkraft von 14,9 Millionen Euro Handel und Wirtschaft in der Region. Unternehmen im Geschäftsgebiet erhielten zudem Aufträge im Umfang von 4,2 Millionen Euro. Mit rund 100.000 Euro wurden Vereine, Jugend und Kultur gefördert und auch hier würden sich Online-Wettbewerber vor der gesellschaftlichen Verantwortung drücken.

Nach der Rede von Karlheinz Unger sowie den Ausführungen des Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Kerker waren die Vertreter gefragt: In demokratischer Abstimmung entlasteten sie den Vorstand und den Aufsichtsrat und stellten anschließend auch den Jahresabschluss fest. Die Versammlung folgte auch dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Verwendung des Bilanzgewinns, der sich aus dem Jahresüberschuss sowie dem Gewinnvortrag des Vorjahres zusammensetzt und votierten für die Ausschüttung einer Dividende von 3 Prozent für die Mitglieder.

Wahlen im Aufsichtsrat standen ebenfalls an. Die Amtsperiode von Hans Zeh, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums, lief aus, ebenso die von Jochen Haller und Werner Mann. Zeh hatte bereits angekündigt, nicht mehr anzutreten und wurde daher von Kerker und Unger mit Dank für sein langjähriges Engagement verabschiedet. Für ihn wurde Gerhard Heilemann neu ins Gremium gewählt. Haller und Mann wurden von der Vertreterversammlung erneut in ihre Ämter gewählt. Nach dem geschäftlichen Teil gab es für Vertreter und Mitarbeiter der Bank dann noch ausgiebig Gelegenheit für gute Gespräche bei einem gemeinsamen Imbiss, ehe die Gäste wie in jedem Jahr mit dem von der Volksbank organisierten Bustransfer wieder nach Hause gefahren wurden.

Die Vertreterversammlung der Volksbank Ludwigsburg im Forum am Schlosspark.