Genossenschaftliche Idee als Zukunftsmodell

Volksbank Ludwigsburg beendet Geschäftsjahr 2015 solide

05.04.2016 - Die Volksbank Ludwigsburg hat ihr Geschäftsjahr 2015 wirtschaftlich solide beendet. Auch in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen setzt die Bank ihren Kurs von Stabilität und nachhaltigem Wirtschaften fort. „Eine lebendige Aufbruchsstimmung hat im vergangenen Jahr unsere Bank geprägt und wird uns auch in die Zukunft tragen“, sagte Vorstandsvorsitzender Karlheinz Unger. Aktuellen und kommenden Herausforderungen stelle sich die Genossenschaftsbank mit hausinternen Großprojekten zur Modernisierung und Technisierung des Filialnetzes sowie zur Digitalisierung von Marketing und Kundenkommunikation. „Hierbei können wir konsequent auf unsere drei Stärken setzen: die regionale Verankerung, unsere in vielen Feldern preisgekrönte Vertriebsstärke und eine solide Eigenkapitalausstattung“, betonte Unger.

Aktive Steuerungspolitik von bilanziellem und außerbilanziellem Geschäft
Mit einer aktiven Steuerungspolitik von bilanziellem und außerbilanziellem Geschäft setzte die Volksbank Ludwigsburg auch 2015 ihre konservative Vorgehensweise beim Umgang mit allen im Bankgeschäft vorhandenen Risiken fort. Die Bilanzsumme der Volksbank Ludwigsburg lag damit zum Jahreswechsel bei 1.709 Millionen Euro. Das Kundenkreditgeschäft und Kundeneinlagen stiegen leicht, das Provisionsgeschäft erreichte mit mehr als 17 Millionen Euro das drittbeste Ergebnis der Firmengeschichte. Das bilanzielle Eigenkapital der Volksbank betrug zum 31. Dezember 2015 rund 131,2 Millionen Euro, während ein Jahr zuvor noch 129,2 Millionen Euro ausgewiesen wurden. Die Kernkapitalquote betrug zum Jahresende 15,3 Prozent und die Gesamtkapitalquote lag mit 23 Prozent weit über den gesetzlichen Anforderungen.

73.412 Mitglieder zum Jahresende
Auch 2015 verzeichnete die Bank wieder ein starkes Mitgliederwachstum. „Woche für Woche konnten wir wieder mehr als 100 Menschen dafür begeistern, Teil unserer starken Gemeinschaft zu werden“, sagte Vorstandsvorsitzender Unger. So hatte die Genossenschaftsbank am Jahresende insgesamt 73.412 Mitglieder. „Damit sind wir wirtschaftlich solide aufgestellt, müssen aber auch den Herausforderungen einer anhaltenden Niedrigzinspolitik Rechnung tragen“, betonte Vorstandsvorsitzender Unger. „Dabei lassen wir uns von unseren genossenschaftlichen Grundsätzen und den Interessen unserer Mitglieder leiten.“ Die Bank setze nicht auf Gewinnmaximierung und Kostenminimierung um jeden Preis, sondern auf Kundenorientierung und damit nachhaltiges Wirtschaften. Dazu will Vorstandsvorsitzender Unger weiterhin kostendeckend arbeiten und die Stabilität seiner Bank mit einer soliden Eigenkapitalausstattung wahren.

Vertreterversammlung entscheidet im Mai über Dividende
Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung sowie unter Abwägung anstehender Herausforderungen und Projekte zur Stabilisierung der Filialstandorte schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaftsbank für das Jahr 2015 eine Dividende auf die Geschäftsguthaben in Höhe von vier Prozent vor. „Zwar ist die vorgeschlagene Dividende damit etwas niedriger als im Vorjahr, sie ist mit Blick auf die aktuelle Niedrigzinsphase aber noch immer überaus attraktiv und hält Vergleichen durchaus stand“, erläuterte Unger. Die Entscheidung über die Höhe der Dividende trifft am dritten Mai die Vertreterversammlung der Bank.

Der Vorstand der Volksbank Ludwigsburg (v.l.n.r.): Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Thomas Küster, Vorstandsvorsitzender Karlheinz Unger und Vorstandsmitglied Joachim Sandner