Volksbank Ludwigsburg auf Erfolgs- und Zukunftskurs

Mit ihrem Geschäftsmodell war die Volksbank Ludwigsburg auch 2015 auf bestem Kurs

01.06.2016 - Deutlich wachsende Mitgliederzahlen, zufriedene Kunden, ein dickes Eigenkapitalpolster und eine überaus erfolgreiche Marktpolitik: Mit diesem Geschäftsmodell war die Volksbank Ludwigsburg 2015 auf bestem Kurs und kann auch optimistisch in die Zukunft blicken.

„Ein ganzes Bündel überragender Erfolge hat 2015 einmal mehr gezeigt, dass die Volksbank Ludwigsburg mit ihrer Ausrichtung nicht nur sicher, stabil und zuverlässig, sondern auch anhaltend erfolgreich ist“, konnte Vorstandsvorsitzender Karlheinz Unger auf der diesjährigen Vertreterversammlung der Bank verkünden. Die 410 anwesenden Vertreter der jetzt über 73.000 Mitglieder begrüßten das Ergebnis ihrer Bank und billigten einstimmig den Jahresabschluss, entlasteten ebenso einstimmig Vorstand und Aufsichtsrat und beschlossen schließlich die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von vier Prozent bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung.

Stabilitätskurs zeigt herausragende Erfolge
„Auch wenn sich politisch motivierte Niedrigzinsen und Regulierungswut weiterhin negativ auf die Rahmenbedingungen der Kreditwirtschaft auswirken und gleichzeitig die fortschreitende Digitalisierung die Arbeit gerade auch der Regionalbanken ändert“, so Unger, „sind wir hier in Ludwigsburg doch weiterhin auf gutem Kurs und packen die Herausforderungen beherzt an. Unser Geschäftsmodell der genossenschaftlichen Bindung von Kunden und Bank funktioniert blendend.“

Während sich andere Banken nicht nur im Landkreis angesichts der veränderten Rahmenbedingungen zusammenschließen, sieht Unger bei der Volksbank Ludwigsburg aktuell keinen Anlass für eine Fusion: „Mit unserem Stabilitätskurs sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, betonte der Vorstandvorsitzende. Diese Stabilität gründe auch ganz im Sinne der genossenschaftlichen Nachhaltigkeitstradition auf vier Säulen: die Mitgliederentwicklung, die Kundenzufriedenheit, ausreichendes Eigenkapital und eine günstige Risikosituation. Und in allen vier Stabilitätsbereichen konnte die Bank Erfolge verzeichnen.

Mitgliederwachstum fast vierfach über Branchenschnitt
„Seit der Gründung unseres Vorgängerinstituts im Jahr 1847 stehen bei uns die Mitglieder im Mittelpunkt allen Handelns. Wir sind damit die älteste Bank hier im Kreis und noch immer haben für uns Mitgliederentwicklung und Kundenzufriedenheit oberste Priorität.“ So verzeichnet die Volksbank Ludwigsburg seit fast zehn Jahren einen anhaltenden Zuwachs an Mitgliedern, der 2015 mit über 5 Prozent nahezu beim Vierfachen des Branchenschnitts von 1,4 Prozent lag. Zum Jahresende hatte die Genossenschaftsbank insgesamt 73.412 Mitglieder, damit hatten sich auch 2015 an jedem Werktag 20 Menschen für eine Mitgliedschaft bei der Volksbank Ludwigsburg begeistert.

Die Mitglieder honorieren insbesondere auch das klare Bekenntnis der Volksbank Ludwigsburg zu einem kundennahen Filialkonzept. „Wir sehen unsere Filialen nicht als quälende Belastung, sondern als feste Anker und Bekenntnis zu den Menschen hier in der Region“, betonte Unger, schließlich wolle die Volksbank Ludwigsburg nicht irgendein weiterer Onlineanbieter werden, sondern die erfolgreichste Regionalbank hier vor Ort sein. „In einem Jahr über 5.000 Menschen neu als Mitglieder zu gewinnen – diese Attraktivität können viele Banken nicht einmal dann vorweisen,  wenn sie ihre Zahlen mit den Nachbarn in einen Topf zusammenwerfen.“

Zum vierten Mal Platz 1 im Ludwigsburger Kundenspiegel
„Unabhängige Marktanalysen bescheinigen uns seit Jahren eine hohe Kundenzufriedenheit“, sagte der Vorstandsvorsitzende und verwies auf den Ludwigsburger Kundenspiegel, in dem die Volksbank auch aktuell wieder den ersten Platz unter allen genannten Banken belegt. Damit liegt die Genossenschaftsbank bereits zum vierten Mal in Folge und damit seit zehn Jahren ununterbrochen an der Spitze dieser regionalen Marktforschungsstudie, für die in einer repräsentativen Stichprobe rund 900 Ludwigsburger Konsumenten nach ihrer Zufriedenheit mit Freundlichkeit, der Beratungsqualität und dem wahrgenommenen Preis-Leistungs-Verhältnis befragt wurden. Außerdem belegte die Volksbank Ludwigsburg im vergangenen Jahr mit ihrer Firmenkundenberatung den ersten Platz beim hiesigen City Contest des Wirtschaftsmagazins Focus Money.

Vierfache Eigenkapitalquote macht Zukunftsprojekte möglich
Neben der auch vom Prüfungsverband bestätigten, grundsoliden Risikosituation konnte Unger die Eigenkapitallage der Bank als weitere Säule ihrer Stabilität anführen: „Im Jahr 2015 haben wir mit einer Kernkapitalquote von 15,3 Prozent die gesetzlichen Vorgaben um das Vielfache übertroffen.“ Das bilanzielle Eigenkapital der Volksbank betrug demnach zum Jahresende rund 131,2 Millionen Euro, während ein Jahr zuvor noch 129,2 Millionen Euro ausgewiesen wurden. „Unsere finanziellen Reserven verschaffen uns die Möglichkeiten, im Mitgliederinteresse unsere Zukunft zu gestalten – ohne Filialschließungen um jeden Preis“, betonte Unger.

In einem konkreten Blick auf die „Filialen der Zukunft“ konnte Unger ein überzeugendes Bild zeichnen, in dem digitale Medien, Videochat-Systeme und moderne, dem Menschen zugewandte SB-Technik als neue Kommunikations- und Servicekänale die Filialstandorte stabilisieren, an denen weiterhin ausreichend Kundennachfrage herrscht sowie die Kunden erreichen, die jetzt in der digitalen Welt heimisch sind. Gleich mehrere Projekte hierzu wurden bereits auf den Weg gebracht, um die Chancen und Möglichkeiten des aktuellen Strukturwandels zu nutzen. „Während sich viele Banken, auch merklich größere Institute, mit den Wellen dieser schweren See aus Digitalisierung, Niedrigzins und Regulierung erkennbar schwer tun, haben wir exakt die Größe, um den Schwung der Wellen elegant zu nutzen“, erläuterte Unger. Klein genug, um flexibel reagieren zu können und zugleich groß genug, um die Herausforderungen zu meistern.

Solides Wachstum bei Kundeneinlagen und Krediten
Das Kreditgeschäft der Genossenschaftsbank lag Ende 2015 mit 1.047 Millionen Euro rund 1,7 Prozent oder 18 Millionen Euro über dem Vorjahr. Das insgesamt betreute Kundenkreditvolumen stieg damit auf 1,23 Milliarden Euro, enorme Impulse kommen hier weiterhin aus dem privaten Wohnbaugeschäft. „Eine ähnlich positive Entwicklung sehen wir bei den Kundeneinlagen“, erläuterte Unger. So stiegen die um einen institutionellen Großanleger bereinigten, normalen Kundeneinlagen gegenüber dem Vorjahr um deutliche 6 Prozent auf 1,391 Milliarden Euro.

Provisionsgeschäft auch vierfach über Branchenschnitt
Hervorragend entwickelt sich auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Der Provisionsüberschuss aus diesen Geschäften betrug im zurückliegenden Jahr 17,02 Millionen Euro – fast viermal so hoch wie der Bundesschnitt der Volks- und Raiffeisenbanken und eines der besten Provisionsergebnisse in der Ludwigsburger Bankgeschichte überhaupt. Das insgesamt betreute Kundenvolumen der Volksbank Ludwigsburg betrug 2015 erfreuliche 3,5 Milliarden, die Bilanzsumme lag zum Jahreswechsel mit 1.709 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert.

32 Millionen Euro Wertschöpfung für die Region
„Für uns als Genossenschaftsbank ist die Verbundenheit mit unserer Region selbstverständlich“, versicherte Unger auch den zahlreichen anwesenden Stadtoberhäuptern unter den Ehrengästen. „Daher legen wir besonders großen Wert darauf, dass das erwirtschaftete Ergebnis unserer Bank auch den Menschen vor Ort zugutekommt.“ Die regionale Leistungsbilanz der Bank belief sich im vergangenen Jahr auf rund 32 Millionen Euro. So zahlte die Genossenschaftsbank im vergangenen Jahr Steuern in Höhe von insgesamt 4,57 Millionen Euro. Zusätzlich trugen die 375 Mitarbeiter mit mehr als 4 Millionen Euro zum Steueraufkommen der öffentlichen Hand bei und unterstützten mit ihrer Kaufkraft von mehr als 15 Millionen Euro die heimische Wirtschaft. Darüber hinaus hat die Bank Aufträge in Höhe von rund 4,66 Millionen Euro an jeweils ortsansässige Unternehmen vergeben.

Das kulturelle Leben, regionale Veranstaltungen, den Breitensport und die Jugend hat die Volksbank Ludwigsburg im Jahr 2015 mit rund 250.000 Euro gefördert. Durch den Beschluss der Vertreterversammlung schüttet die Genossenschaftsbank zudem mehr als 2,2 Millionen Euro an ihre Mitglieder aus, Bürger der 18 im Geschäftsgebiet vertretenen Kommunen. „Diese Zahlen unterstreichen unsere Bedeutung als Finanzdienstleister, aber auch als ortsansässiges, steuerzahlendes Unternehmen, als Förderer für Sport und Kultur sowie als Arbeitgeber“, fasste Unger zusammen. „Denn wir sind und bleiben eine Bank von Menschen für Menschen und damit ein fester Bestandteil jeder Stadt oder Gemeinde.“

Überwältigender Zuspruch auf Vertreterversammlung
Neben der großen Zustimmung zum Jahresergebnis 2015 und zum wirtschaftlichen Kurs der Bank bestätigte die Vertreterversammlung die Aufsichtsratsmitglieder Michael Kerker und Albrecht Lang ebenfalls einstimmig in ihrem Amt. Das Mitglied Hans Buchenroth aus Sachsenheim schied turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus, sodass das Gremium künftig neun Mitglieder umfasst. Buchenroth wurde für über 30 Jahre engagierte Aufsichtsratsarbeit mit der silbernen Ehrennadel des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands ausgezeichnet und unter dem großen Applaus der Vertreter vom Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Kerker verabschiedet.

Vom genossenschaftlichen Zentralinstitut DZ-Bank aus Frankfurt angereist, ließ es sich Vorstandsmitglied Lars Hille nicht nehmen, der Volksbank Ludwigsburg persönlich zu gratulieren, „dass die Kunden der Volksbank Ludwigsburg seit 2003 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro an den gemeinsam aufgelegten VobaSpeed-Zertifikaten in ihre Depots gekauft und sich im Durchschnitt über einen Ertrag von 4,3% freuen konnten“. Diese anhaltend enorme Nachfrage bescherte der Volksbank Ludwigsburg zudem eine Auszeichnung für 10 ununterbrochene Jahre auf Platz 1 im Zertifikategeschäft unter allen Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland, die Unger persönlich aus den Händen von Hille entgegennahm.  

Vertreterversammlung 2016