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05.03.2012 20:24

Der chinesische Renminbi – die neue Weltwährung?

Kann sich Geschichte wiederholen? Im Falle der chinesischen Währung, dem Renminbi, scheint es zumindest wahrscheinlich. Denn es gibt durchaus Parallelen zwischen dem heutigen China und den USA nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Dollar zur Weltwährung aufstieg. Dazu zählen unter anderem eine hohe Exportquote und eine geringe Staatsverschuldung.

Matthias Gerstenlauer, Wertpapierspezialist der Volksbank Ludwigsburg

Auch weitere Indizien sprechen für das langfristige Aufwertungspotenzial des Renminbi, meint Matthias Gerstenlauer, Wertpapierspezialist der Volksbank Ludwigsburg: So verfügt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt über ein Drittel und damit die mit Abstand größten Devisenreserven der Welt. Auch die geplante Stärkung des inländischen Konsums dürfte mit einer Aufwertung der chinesischen Währung einhergehen.

Längst haben auch internationale Unternehmen diesen Trend erkannt. Sie profitieren dabei von der zunehmenden Öffnung Chinas für ausländische Investoren. Einige namhafte Unternehmen, darunter McDonald’s und Volkswagen, bringen bereits Unternehmensanleihen in der chinesischen Währung heraus.

Auch Privatanleger können auf den Aufschwung des Renminbi setzen. Mit speziellen Fonds partizipieren sie vom Verlauf der in der chinesischen Währung emittierten Anleihen. Wegen möglicher Währungsschwankungen, Änderung der Bonität des Emittenten und steigender Zinsen ist auch diese Anlage, wie die meisten Wertpapier-Anlagen, mit Verlustrisiken verbunden. Im Vergleich zu anderen Währungen bietet der Renminbi aber gute Erfolgsaussichten. Es ist also für Privatanleger ratsam, die chinesische Währung im Auge zu behalten. Denn wie immer gilt: Wer frühzeitig auf den Zug aufspringt, sichert sich die besten Plätze.